Fairplay Eleven ist nicht am Schreibtisch entstanden. Fairplay Eleven ist auf den Fußballplätzen des Breitensports entstanden.
Unser Gründer begleitet seit fast acht Jahren ehrenamtlich Kinder und Jugendliche im Fußball. Er ist mit seinem Team seit der F-Jugend unterwegs, hat Lehrgänge absolviert und den Jugendfußball Woche für Woche aus nächster Nähe erlebt – mit all seinen schönen, aber leider auch seinen unschönen Seiten.
Trainer wurde er nicht, weil es schon immer sein Traum war. Trainer wurde er, weil er nicht länger zusehen wollte, wie Kinder angeschrien, unter Druck gesetzt oder durch Erwachsene um sie herum den Spaß am Fußball verlieren. Er wollte Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, dass Kinder Fußball so erleben können, wie er sein sollte: mit Freude, Respekt, Entwicklung und ohne Angst vor Fehlern.
In diesen Jahren gab es unzählige Momente, die gezeigt haben, wie wertvoll der Fußball für Kinder sein kann. Freundschaften, Teamgeist, Zusammenhalt, Respekt und persönliche Entwicklung machen den Sport zu etwas Besonderem. Zu sehen, wie Kinder gemeinsam wachsen, Herausforderungen meistern und als Team zusammenstehen, ist unbezahlbar.
Doch leider gibt es auch die andere Seite.
Mehrfach kam es zu persönlichen Bedrohungen und Gewaltandrohungen. Spiele mussten aufgrund von Unsportlichkeiten abgebrochen werden, um Kinder zu schützen. Turniere wurden beendet, weil Fairness und Respekt keine Rolle mehr spielten. Eltern beleidigten und bedrohten andere Eltern am Spielfeldrand. Trainer und Zuschauer schrien Kinder an, bis diese weinten. Gegner taten alles für Punkte und Tabellenplätze – als ginge es um ein Champions-League-Finale und nicht um den Jugendfußball.
Was besonders nachdenklich macht: Solche Vorfälle sind längst keine Einzelfälle mehr. Fast täglich erreichen uns Berichte aus dem Breitensport über Gewalt, Respektlosigkeiten, Beleidigungen, Diskriminierung, Bedrohungen oder Übergriffe gegenüber Schiedsrichtern, Trainern, Spielern und Zuschauern. Immer wieder kommt es zu Spielabbrüchen, Ausschreitungen oder sogar Massenschlägereien – teilweise auch im Jugendbereich.
Viele engagierte Ehrenamtliche, Trainer und Schiedsrichter verlassen frustriert den Sport. Kinder erleben Situationen, die auf einem Fußballplatz nichts zu suchen haben. Die Entwicklung bereitet uns große Sorgen, denn sie gefährdet die Werte, für die der Sport eigentlich stehen sollte.
Vielleicht spiegeln diese Entwicklungen auch gesellschaftliche Herausforderungen wider, die weit über den Fußball hinausgehen. Doch unabhängig von den Ursachen dürfen wir sie nicht als normal akzeptieren.
Wir sind überzeugt: Der Fußball kann Teil der Lösung sein.
Genau deshalb wurde Fairplay Eleven gegründet.
Wir möchten positives Verhalten fördern und diejenigen stärken, die sich jeden Tag für einen respektvollen, sicheren und kindgerechten Fußball einsetzen. Unser Ziel ist es, das Miteinander auf und neben dem Platz nachhaltig zu verbessern und Kinder vor negativen Erfahrungen im Sport zu schützen.
Fairplay darf nicht nur ein Wort auf einem Plakat oder eine Botschaft in einer Satzung sein. Fairplay muss gelebt, gefördert und belohnt werden.
Wir glauben daran, dass Kinder das Recht auf sichere, faire und positive Spielerlebnisse haben – unabhängig von Spielklasse, Verein oder Ergebnis. Fußball soll Werte vermitteln, Menschen verbinden und Kindern helfen, sich persönlich weiterzuentwickeln.
Hinter Fairplay Eleven steht ein Team aus leidenschaftlichen Mannschaftssportlern.
Wir kennen die positiven Werte, die Sport vermitteln kann: Zusammenhalt, Respekt, Verantwortung, Disziplin, Teamgeist und Fairness. Gleichzeitig wissen wir aus eigener Erfahrung, welchen Schaden negatives Verhalten auf und neben dem Platz anrichten kann.
Deshalb verfolgen wir eine gemeinsame Vision:
Einen Fußball, in dem Kinder mit Freude spielen, lernen und wachsen können. Einen Fußball, in dem Respekt wichtiger ist als Beleidigungen, Entwicklung wichtiger ist als Tabellenplätze und Fairness wichtiger ist als kurzfristiger Erfolg.
Wir möchten Vereine, Trainer, Eltern, Spielerinnen und Spieler, Schiedsrichter, Verbände und Sponsoren zusammenbringen, um eine positive Fußballkultur zu fördern und nachhaltige Veränderungen anzustoßen.
Denn am Ende geht es nicht nur um Fußball.
Es geht um die Werte, die wir unseren Kindern vorleben.
⚽ Für Fairness
🛡️ Für Kinderschutz
🤝 Für Respekt
🚫 Gegen Gewalt
💚 Für eine positive Fußballkultur
Lasst uns gemeinsam dem Fußball sein faires Gesicht zurückgeben.
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